4te 47 Stunden Übung der Feuerwehrjugend ist erfolgreich abgeschlossen.
Vierte 47 h Übung der Feuerwehr Jugend am 19.-21.7.2024
Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 25 Jugendlichen ging am Wochenende die 4te 47 Stunden Übung des Abschnittes Paltental über die Bühne. Am Freitag, den 19.07.2024 um 16 Uhr bezogen die Jugendlichen der Feuerwehr Dietmannsdorf, Freiwillige Feuerwehr Singsdorf-Edlach, Feuerwehr St.Lorenzen im Paltental und natürlich unsere Jugendlichen aus Rottenmann das Rüsthaus. Wenig später stand für sie die Wahl der Kommandantin/des Kommandanten und seiner Stellvertreterin/ seines Stellvertreters am Programm.
Die Jugendlichen wählten PFM Leo Ladner zum Kommandanten der 47 Std. Übung und JFF Nina Mairamhof zu seiner Stellvertreterin. Diese übernahmen dann in weiterer Folge das Kommando und leiteten die Jugendlichen durch das Programm am Wochenende.
Der restliche Freitag wurde dann gemeinsam mit der aktiven Mannschaft aus Rottenmann verbracht und gemeinsam wurde geübt, wie man einen Garagenbrand löscht. Die erste Nachtruhe kehrte dann um ca. 24 Uhr ein.
Am Samstag, dem „Einsatztag“ mussten das gewählte Kommando sowie deren Zugs- und Gruppenkommandanten viele Szenarien abarbeiten. So wurden Keller ausgepumpt, vermisste Personen gesucht, Kleinbrände gelöscht, Fenster geöffnet, Menschen aus misslichen Lagen befreit und Betriebsmittel gebunden. Nach dem Mittagessen, das in gewohnter Weise miteinander zubereitet wurde, nahmen die Jugendlichen an einer Exerzierübung teil. Diese dauerte aber nicht lange, da die Jugendfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit 4 Verletzten (davon 2 eingeklemmten Personen) ausrücken musste.
Für viele Jugendlichen war dies ein besonders Highlight, da die Feuerwehren aus Singsdorf-Edlach, Dietmannsdorf und St. Lorenzen nicht über den Ausrüstungsstand der hiesigen Feuerwehr verfügen. Abschließend wurden wieder kleinere Einsätze abgearbeitet, gemeinsam Abendgegessen und einige Spiele gespielt.
->Die Jugendlichen wussten nicht welche Nacht auf sie zukam, sonst wären einige von ihnen früher ins Bett gegangen. Als um 24 Uhr Ruhe im Schlafsaal einkehrte, dauerte es nicht lange, bis sie zu einem Nachteinsatz gerufen wurden. Mit Handsirene rissen die Betreuer alle aus den Federn und es durfte zu einem Holzstapelbrand ausgerückt werden. Nahezu alle Tätigkeiten wurden von den Jugendlichen ausgeübt. Einsatzleitung, Löscharbeiten, Absicherung, Funkgespräche, Zubringleitung uvm.
Als dieses Szenario beendet war, fielen auch die Betreuer der teilnehmenden Wehren und unsere Mannschaft ins Bett.
Der Sonntag begann gemütlich beim verspäteten Frühstück. Wenig später durften die Teilnehmer nach Gaishorn fahren, wo bereits die Wasserdienstbeauftragten mit einer Bootsübung auf sie warteten.
Nach dem Mittagessen und einem Eis beendete dann der Ortsjugendbeauftragte René Schrempf um 15 Uhr die Übung und bedanke sich gemeinsam mit HBI a.D. Harald Grogger für die Disziplin und den Zusammenhalt der Jugendlichen.
Ein Dank ergeht auch an die Bürgermeister der teilnehmenden Feuerwehren, Günter Gangl nahm an der Eröffnung und Klaus Emmerich Herzmaier an der Nachtübung teil.
Gut Heil, das Jugendteam