Am Dienstag, dem 14. Juli 2026, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Rottenmann, Bärndorf und Trieben kurz nach 15:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Wohnhausbrand“ in den Rottenmanner Ortsteil St. Georgen alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine weithin sichtbare Rauchsäule zu erkennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Nebengebäude einer derzeit unbewohnten Liegenschaft bereits in Vollbrand. Sofort gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung vor, um die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude zu verhindern.
Da sich die Einsatzstelle in einem Bereich ohne ausreichende Löschwasserversorgung befand, errichteten die Feuerwehrkräfte eine rund 700 Meter lange Zubringerleitung, um die kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen. Durch den koordinierten und intensiven Löscheinsatz konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Besonders herausfordernd gestaltete sich der Nachmittag, da die Freiwillige Feuerwehr Rottenmann nahezu zeitgleich zu einem weiteren Einsatz ausrücken musste. Aufgrund einer heftigen Unwetterfront trat ein Bach über die Ufer und erforderte ebenfalls das Eingreifen der Einsatzkräfte.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Rottenmann, Bärndorf und Trieben, die Polizei sowie das Rote Kreuz. Dank des raschen und professionellen Einsatzes aller Beteiligten konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Die Ursache des Feuers ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.